Mater semper certa est – wirklich?
Suzana Kraljić
SUMMARY
Die Mutterschaftsvermutung (mater semper certa est) entspringt dem Römischen Recht. Seit jeher galt sie als unanfechtbar. Die Entwicklung der Biomedizin, Reproduktionstechnologie und die Veränderungen in den Gesellschaftsstrukturen verursachten bereits vor Jahren Risse in dieser traditionellen Vermutung. Mit der Zeit wurden die Risse immer größer, weshalb es nicht überrascht, dass ausgewählte Rechtsordnungen und Richter in Gerichtsverfahren begannen, Lösungen für diese neu entstandenen Verhältnisse zwischen der Mutter und ihrem Kind zu suchen. In diesem Beitrag stellt die Autorin ausgewählte Gesichtspunkte, welche die Begriffe der traditionellen Rechtsvermutung der Mutterschaft beeinflussten, dar.
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- 1.01 - Izvorni naučni rad